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Wanderung

Zur Wiege der Staufer

Wanderung · Oberschwaben - Allgäu
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  • Das Untertor in Ravensburg
    / Das Untertor in Ravensburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Peter Lenk: "Ravensburger Sklavenmarkt (Kindermarkt)" in der Bachstraße
    / Peter Lenk: "Ravensburger Sklavenmarkt (Kindermarkt)" in der Bachstraße
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Waaghaus und Blaserturm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Veitsburg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick von der Veitsburg auf St. Jodok-Kirche, Gemalter und Blaserturm, Mehlsack
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Marktstraße mit Obertor
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rückblick zu Mehlsack und Obertor
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Lanzenreuter Weiher
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Barbarossastein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Barbarossastein
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Zundelbacher Linde
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wasserbauhistorischer Wanderweg
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Am Stillen Bach entlang
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Der Rösslerweiher - Erst Natursee, dann Stausee
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Rösslerweiher, Panorama vom Südufer
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Herbstlandschaft bei Unterankenreute
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Auf dem Wasserbauhistorischen Lehrpfad zurück zum Rößlerweiher
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Wehr beim Rößlerweiher
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Ehem. Schanze vor Nessenreben
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick auf die Basilika von Weingarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Basilika von Weingarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Kuppel der Basilika von Weingarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Gabler-Orgel der Basilika Weingarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / St. Martinus-Denkmal vor der Basilika Weingarten
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 700 600 500 400 14 12 10 8 6 4 2 km Barbarossastein Rößlerweiher Rößlerweiher Lanzenreuter Weiher Stiller Bach Bf. Ravensburg

Auf der Wanderung durch Oberschwaben erkunden wir das mittelalterliche Ravensburg, idyllische Landschaften, zwei Weiher und den natürlichen Hochtobel bei Weingarten.
mittel
14,8 km
4:00 h
400 hm
375 hm

Ausgangspunkt der Wanderung ist die mittelalterliche „Stadt der Türme und Tore“, Ravensburg im Zentrum Oberschwabens.

Auf der östlich der Veitsburg gelegenen Haslachburg soll einer Sage nach Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, geboren worden sein. Am Ort der ehemaligen Burg steht heute der Barbarossastein.

Nach Frieden sehnten sich die Bewohner der Gemeinde Schlier nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und pflanzten auf dem höchsten Hügel die „Zundelbacher Linde“.

Auf der Gemarkung der Gemeinde liegt einer der ältesten Stauseen in Mitteleuropa: der Rösslerweiher entstand vor ungefähr 10000 Jahren und wird schon 1155 als Stausee erwähnt. Er diente schon früh dem Hochwasserschutz von Weingarten. Ab dem 10. Jahrhundert legten Benediktiner-Mönche des Klosters Weingarten das 10 km lange Gewässernetz des Stillen Bachs an, eines der ältesten Kanalsysteme Deutschlands. Es leitete die Gewässer über den Rösslerweiher bis zu den Mühlen und Sägen der Stadt Weingarten.

Weingarten ist durch Deutschlands größte Barockbasilika auf dem Martinsberg bekannt. Sie wird auch »Schwäbi­sches St. Peter« genannt, da sie im Maßstab 1 : 2 dem Petersdom in Rom entspricht. Jährlich am Tag nach Christi Himmelfahrt findet die weltweit größte Reiterprozession, der Blutritt, statt. Mit ihr wird die Heilig-Blut-Reliquie von 1094 geehrt.

Autorentipp

Den schönsten Blick über die „Stadt der Türme und Tore“ hat man von der früheren „Ravensburg“ aus, der Veitsburg.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 03.08.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Zundelbacher Linde, 624 m
Tiefster Punkt
Ravensburg, 430 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

HOKI Die Studentenkneipe
Bosporus Restaurant
Weinhaus Betz

Sicherheitshinweise

Die Route verläuft auf unkritischen Wegen.

Weitere Infos und Links

Tourist Information Ravensburg
Weingartner Hof
Kirchstraße 16
88212 Ravensburg

Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 09 - 17:30 Uhr,  Sa 10 - 13 Uhr

tourist-info@ravensburg.de

www.ravensburg.de

 

Historischer Stadtrundgang durch Ravensburg auf www.gartze.de

http://www.weingarten-online.de

Start

Bahnhof Ravensburg (431 m)
Koordinaten:
DG
47.784160, 9.606550
GMS
47°47'03.0"N 9°36'23.6"E
UTM
32T 545434 5292489
w3w 
///kauf.lokalen.arme

Ziel

Bahnhof Ravensburg

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof in Ravensburg gehen wir zum Untertor und weiter in die Bachstraße. An dunkle Seiten der neueren Zeit erinnert hier der Bodmaner Künstler Peter Lenk: seine Skulptur „Ravensburger Kindermarkt“ mit Schwabenkind, Knecht und Geistlichem dokumentiert den bis März 1914 hier abgehaltenen „Hütekindermarkt“. Arme Bergbauernkinder aus Tirol und Österreich wanderten jährlich im März nach Oberschwaben, um sich als Saisonarbeitskräfte auf Bauernhöfen zu verdingen.Am Lederhaus und Blaserturm vorbei, bewundern wir die historischen Gebäude in der Marktstraße bis zum Aufgang zum Mehlsack beim ehemaligen Franziskanerinnenkloster.

Einen prächtigen Blick über die Stadt und ihre weitere Umgebung bietet sich von der Veitsburg aus, bevor wir die sehenswerte Stadt nach Osten wieder verlassen. Der Weg nach Albertshofen präsentiert noch einmal weite Aussichten.

Dann geht es in den Haslacher Wald hinein und ab hier fast immer auf naturnahen Wegen bis Weingarten. In einer Waldecke erreichen wir den malerischen Lanzenreuter (oder Einöds-)Weiher. Wenig später stehen wir vor dem Barbarossastein.

Auf Stufen steigen wir hinab zur Scherzach im Lauratal und auf der gegenüberliegenden Straßenseite links vom Zundelbach wieder hinauf bis auf die Höhe der ehemaligen Burg Wildeneck. Oben angekommen, sehen wir auf der Freifläche schon die Zundelbacher Linde, auf die wir zusteuern. Weiter geht es am Waldrand entlang und zur Rößlerhalde, von der aus man bereits einen Teil des weit verzweigten Kanalsystems des „Stillen Bachs“ erkennt. Nach Überqueren der Straße stehen wir nach 300 m vor der ersten Informationstafel des wasserbauhistorischen Wanderweges. Dann umrunden wir den Rößler Weiher und gehen einen Teil des Weges bis zur Straße zurück und auf dieser wenige Meter nach Norden. Jetzt folgen wir dem „Stillen Bach“ durch den Hochtobel bis Nessenreben. Am Freibad entlang führt der Wanderweg durch den Wald 100 Hm abwärts, bis die Kuppel der Basilika von Weingarten auftaucht. Auf direktem Weg erreicht man das Kloster. Im Anschluss an die Besichtigung kann man mit dem Linienbus von der Haltestelle Post direkt unterhalb der Basilika nach Ravensburg zurück fahren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Ausgangspunkt: Bahnhof Ravensburg

Rückfahrt mit Bus 2 ab Weingarten (Post) nach Ravensburg

Anfahrt

Anfahrt nach Bahnhofplatz 1, 88214 Ravensburg

Parken

Parkplätze beim Bahnhof Ravensburg

Koordinaten

DG
47.784160, 9.606550
GMS
47°47'03.0"N 9°36'23.6"E
UTM
32T 545434 5292489
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///kauf.lokalen.arme
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Begleitbroschüre: „Der Stille Bach und seine Gewässer“, erhältlich beim Städtischen Verkehrsamt Weingarten

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins: W262 Ravensburg, Maßstab 1:25 000, ISBN 978-3-86398-488-5, Ausgabe 2019. Herausgeber Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

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Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
375 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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