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Wanderung

Wo die Römer den Limes bauten

· 1 Bewertung · Wanderung · Hohenlohe
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Touristikgemeinschaft Hohenlohe Verifizierter Partner 
  • Limes Blick, Zweiflingen, Hohenlohe
    / Limes Blick, Zweiflingen, Hohenlohe
    Foto: Marion Schlund, Gemeinde Zweiflingen
  • /
    Foto: Hartmut Müller, Touristikgemeinschaft Hohenlohe
  • Sindringen am Kocher mit der Stadtmühle, in der sich das Heimatmuseum befindet. Auch der Limes-Radweg führt hier vorbei.
    / Sindringen am Kocher mit der Stadtmühle, in der sich das Heimatmuseum befindet. Auch der Limes-Radweg führt hier vorbei.
    Foto: Hartmut Müller, Touristikgemeinschaft Hohenlohe
Karte / Wo die Römer den Limes bauten
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Parkplatz Limes Blick Zweiflingen Parkplatz Röm. Wachturm Landgasthof Hotel Krone Limeshalle Pachthofscheuer Parkplatz

Von der Gegenwart bis zu den Römern reicht diese Wanderung. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Hohenloher Landschaft. Der Kontrast könnte nicht stärker sein. Hier die Parklandschaft des Friedrichsruher Schlosses, mit dem sich anschließenden Golfplatz. Und dort, gegen Ende der Fußreise, der Bannwald des Staatsforstes Schöntal im Heiligenwald. Kultur, Natur und gute Einkehr sind bunte Mosaiksteinchen, die sich zu einem erlebnisreichen Wanderbild und -erlebnis zusammenfügen. Das zur Gemeinde Zweiflingen gehörende kleine Friedrichsruhe mit seinem Wald & Schlosshotel hat einen großen Namen in der Reihe der First-Class-Hotels. Gleich anschließend der große Golfplatz, wo Alt-Bundespräsident Roman Herzog und Filmschauspielerin Uschi Glas Golf spielen. Ein Rundgang durch Friedrichsruhe dauert nicht lange. Dominierend ist das ehemalige Jagdschloss der Hohenloher Grafen, das 1712/17 erbaut wurde.
leicht
22,8 km
6:00 h
444 hm
444 hm

Autorentipp

Besonderheiten:
SPA im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe
Museen: Stadtmühle und Heimatmuseum Sindringen, Infos Tel. 07947 91110
Ernsbach: Dr. Berger-Museum in der Pachthofscheuer, Tel. 07947 586
outdooractive.com User
Autor
Touristikgemeinschaft Hohenlohe, Künzelsau
Aktualisierung: 18.10.2016

Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
338 m
Tiefster Punkt
181 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk. Abschnitt im Wald der K 2329 zwischen Zweiflingen und Kreuzung Eichach/Schießhof abwärts bis Sindringen für Kinderwagen nicht geeignet. Bei Regenwetter auf dem Asphaltsträßchen von der Kreuzung bis hinab nach Sindringen bleiben. Strecke von Ernsbach in den Wald zum Impfelberg für Kinderwagen nicht geeignet.

 

Weitere Infos und Links

www.hohenlohe.de

Start

Friedrichsruhe oder Sindringen (321 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.241474, 9.524485
UTM
32U 538176 5454432

Ziel

Friedrichsruhe oder Sindringen

Wegbeschreibung

Wir folgen den Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins (rote Traube und rotes Kreuz) durch die Schönauer Straße und erreichen an Obstanlagen vorbei die weite Feldflur in Richtung Obermaßholderbach. Ein weiter Blick tut sich auf, bis zu den Waldhängen am Horizont: von Waldenburg über Lindelberg bis zum Weinsberger Sattel. An einem großen Birnbaum weist das Zeichen Limes-Wanderweg in Richtung Pfahlbach (4 km) darauf hin, dass es in die Römerzeit geht. Zuerst durch fruchtbares Ackerland, dann schnurgerade auf den Wald zu. Links in der Talsenke liegt Westernbach. Vom einstigen Kastell und dem Limes ist auf den Feldern nichts mehr zu sehen. Erst im Schutz des Waldes erhebt sich noch deutlich ein Teilstück des obergermanisch-raetischen Limes (ca. eine Stunde ab Friedrichsruhe). Dieser insgesamt 550 km lange Grenzwall wurde etwa 155 n. Chr. von den Römern unter Antoninus Pius erbaut. 2005 ist er in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden. Auf dem hier 270 Meter langen Erdwall des Limes verläuft der Wanderweg in Richtung Pfahlbach. Dieser Abschnitt des obergermanisch-raetischen Limes bei Pfahlbach wird auch Pfahldöbel genannt. Der gut markierte Wanderweg führt durch Obstanlagen in Richtung Schießhof und wird im Wald am Kocherhang nach Sindringen zum Pfad. In Sindringen (3 Stunden seit Start) befand sich am Limes ein kleines Kastell der Römer. Noch heute hat Sindringen Stadtrecht. Noch ist ein großer Teil der Stadtmauer zu sehen. Beim Gang über die Kocherbrücke fallen links die Stadtmühle auf (heute Museum) und geradeaus der wuchtige Burgfried, der von der früheren Burg zeugt. Das renovierte Schloss ist heute in Privatbesitz. Unweit davon die Heilig-Kreuz-Kirche, erstmals 1230 erwähnt und ursprünglich als romanische, dreischiffige Basilika erbaut. Fresken aus dem 14. Jahrhundert wurden freigelegt. Nun folgen wir dem Kocher-Jagst- Radweg in der grünen Kochertalaue nach Ernsbach. Graureiher lauern auf Mäuse. Bussard und Roter Milan kreisen am Himmel. Der Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth (1836 – 1906) besuchte hier als Zehnjähriger eine Hammerschmiede. Von da an entschloss er sich, Ingenieur zu werden. Später erfand er den Dampfpflug. Im Dr.-Berger-Heimatmuseum ist mehr über Eyth zu erfahren. Der roten Traube und dem roten Kreuz folgend geht es aus Ernsbach heraus zum Impfelberg und in den Heiligenwald. Hier am Klosterberg darf der Wald wachsen wie er will. In feuchten Rinnen sind Suhlen von Wildschweinen zu erkennen. Über den Bannwald wird auf einer Tafel informiert. Das idyllische Salltal und viel Wald nehmen den Wanderer auf, der am Heiligenhaus vorbeikommt. Das heutige Forsthaus wurde auf den Ruinen der Kapelle „Zu den Gnädigen Heiligen“ erbaut. Das Gotteshaus gehörte zum Kloster Schöntal. Aufwärts durch schönen Mischwald, an Feldern und Obstanlagen vorbei kommen wir nach Zweiflingen und danach in Friedrichsruhe an.

Parken

Friedrichsruhe oder Sindringen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

1:35 000 des Schwäbischen Albervereins, Blatt 4. Amtliche Freizeitkarte F518. Markierungen: rote Traube (Württembergischer Weinwanderweg), rotes Kreuz, stilisierter Limeswachturm, roter Balken,Kocher-Jagst-Radweg.

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Bewertungen

5,0
(1)
Hei Li
25.09.2017 · Community
Heute erneut diese schöne Runde, diese Mal frühmorgens, was uns aber schon im Tal ( zwischen Ernsbach und Sinderingen ) ein erstes schöne Farbenspiel zauberte.
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Gemacht am 25.09.2017
Erste Sonnenstrahlen kämpfen sich durch den Nebel im Kochertal bei Ernsbach
Foto: Hei Li, Community
Hei Li
04.07.2016 · Community
Vielleicht den Wetterkapriolen und / oder den Sturzbächen der vergangenen Wochen geschuldet: Natur pur, Klasse ! Die Beschreibung "Bannwald" oder " Hier am Klosterberg darf der Wald wachsen wie er will" sollte man bei seiner Planung berücksichtigen. Kurze Hosen sind auf diesem Streckenabschnitt fehl am Platze. Arme hoch oder anlegen ..... meterhoher - dornenreicher - Wildwuchs und auch Brennesseln begleiteten uns, wechselnde Lichtverhältnisse / Dunkelheit und Enge geben dem Ganzen Spannung. Der Pfad ist aber immer gut sichtbar und ausreichend ausgeschildert. Man sollte die Natur tatsächlich dort so belassen. Zum später gestreiften - professionell gepflegten Golfplatz - muss man dagegen nicht viel sagen ( ausser vielleicht dies: Uschi Glas und auch der Roman Herzog waren heute nicht auf den Fairways und Grüns zu sehen ). Wir kommen wieder.
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Gemacht am 04.07.2016
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
22,8 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
444 hm
Abstieg
444 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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