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Wanderung Etappe

Westweg-Etappe 04: Unterstmatt - Alexanderschanze

· 4 Bewertungen · Wanderung · Schwarzwald
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Karte / Westweg-Etappe 04: Unterstmatt - Alexanderschanze
750 900 1050 1200 1350 m km 5 10 15 20 25 Hornisgrinde Seebach - Bismarckturm Hornisgrindeturm Berghotel Mummelsee Seebach - Der Mummelsee Mummelseetor Seebach Wildseeblick Eutinggrab Baiersbronn-Obertal- Wildsee Nationalparkzentrum Ruhestein Lotharpfad

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Die Etappe über den Grindenschwarzwald führt über die höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes. Auf einer Höhe von über 1.000 Meter folgt der Wanderer im steten Auf und Ab dem Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs.
schwer
28 km
8:30 h
735 hm
685 hm
Grinden nennt man die kahlen, hochmoorigen Hochflächen auf den Kuppen des Nordschwarzwalds. Sie sind im Mittelalter durch intensive Beweidung entstanden und mit Borstengras, Heidekraut und Latschenkiefern bewachsen. Heute werden die Grinden mit gezielten Ausrodungen und einer Wiederbelebung der Viehhaltung erhalten.

Von Unterstmatt schlängelt sich ein schmaler Pfad zum Gasthaus Ochsenstall und steigt dann hinauf zum mächtigen Fernsehturm auf dem Hochplateau der Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald. Am höchsten Punkt des Plateaus steht der kleine Bismarckturm. Am südlichen Moorende, oberhalb des Mummelsees hat der Schwarzwaldverein 1910 den großen Hornisgrindeturm errichtet, der nach dem Ab zug des französischen Militärs seit 2005 wieder für Besucher geöffnet ist.

Hinter dem mystischen Mummelsee durchquert der Westweg die vom Sturm Lothar kahl gefegten Hänge des Altsteigerskopfs. Die gemütliche Darmstädter Hütte verlockt zu einer Einkehr. Knapp einen Kilometer w eiter leuchtet der im Bann wald liegende dunkle Wildsee wie eines der A ugen des Nordschwarzwaldes. Das Naturzentrum am Ruhestein erklärt anschaulich die Geschich te der Grindenlandschaft, die sich am flach geschliffenen Schliffkopf (1.055m) auf typische Art präsentiert. Mit welch unvorstellbarer Wucht der Sturm Lothar an Weihnachten 1999 über den Schwarzwald gefegt sein muss, ist eindrucksvoll am Lotharpfad zu bestaunen. Der kleine Rundweg klettert über die abgeknickte Bäume und kriecht durch das wieder aufkommende Unterholz. Die Röschenschanze an der Zuflucht und die Ale xanderschanze aus dem 18. Jahrhundert zeugen von stürmischen Zeiten ganz anderer Art im Nordschwarzwald.

 

 

Autorentipp

Variante:

Diese lange und anstrengende Etappe lässt sich äußerst attraktiv auf zwei Tage aufteilen. Dazu steigt man vom Mummelsee über den Hochfelsen nach Seebach/Ottenhöfen ab, um anderentags mit Nervenkitzel über das Edelfrauengrab (Wasserfälle und Klamm) und den Alpinsteig am Karlsruher Grat und/oder die Klosterruine und Wasserfälle Allerheiligen zum Westweg zurück zu steigen. Der Westweg wird am Schliffkopf wieder erreicht.

outdooractive.com User
Autor
Sascha Hotz
Aktualisierung: 02.02.2018

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1163 m
Tiefster Punkt
876 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Speziell zum Westweg gibt es eine wasser- und reißfeste Karte im Maßstab 1:50 000 für EUR 6,95 zzgl. Versand. Sie ist erhältlich bei der Schwarzwald Tourismus GmbH, dem Schwarzwaldverein oder im Buchhandel. Alternativ gibt es im selben Maßstab ein Kartenset beim Schwarzwaldverein (www.schwarzwaldverein.de). Einen Hikeline-Wanderführer zum Westweg ist beim Verlag Esterbauer erhältlich (www.esterbauer.com).


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Bewertungen

4,5
(4)
Hans Pfitzinger
09.06.2019 · Community
Für mich war das auf meiner Westwegwanderung vom 29.05. bis 07.06.2019 die schönste aller Etappen. Abwechslungsreich und mit weiter Sicht. Dazu der eigentümliche, nicht unangenehme Geruch der Grindenlandschaft. Einfach nur wunderbar.
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Andy
09.06.2019 · Community
Eine wirklich super schöne Etappe mit tollen Fernblicken über den Schwarzwald.
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Gemacht am 08.06.2019
Aufstieg zur Hornisgrinde
Foto: Andy, Community
Sendeturm
Foto: Andy, Community
Foto: Andy, Community
Oberrheinische Tiefebene und Vogesen (F) im Hintergrund
Foto: Andy, Community
Rückblick zur Hornisgrinde
Foto: Andy, Community
Schliffkopf
Foto: Andy, Community
Foto: Andy, Community
Foto: Andy, Community
Foto: Andy, Community
A A
20.03.2019 · Community
Für eine Tagesetappe im Winter definitiv zu lang. Die Strecke zwischen Schwarzkopf und Altsteigerskopf ist im Winter GESPERRT (Schutz der Tierwelt). --> Am Seibelseckle nicht dem Lift folgen sondern parallel zur Höhenstraße laufen. (Wir haben den Fehler gemacht über den Schwarzkopf zu gehen (ohne Wegmarkierungen - mitten durch den ungespurten Schnee). Leider waren erst beim Geiskopf Sperren vorhanden und wir mussten umkehren.
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Gemacht am 20.03.2019
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Fotos von anderen

+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
28 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
735 hm
Abstieg
685 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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