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Wanderung

HochAlbPfad Hossinger Hochalb in Meßstetten

· 4 Bewertungen · Wanderung · Schwäbische Alb
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Zollernalb-Touristinfo Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick vom Gräbelesberg ins Tal
    / Blick vom Gräbelesberg ins Tal
    Foto: Jasmin Erath, Zollernalb-Touristinfo
  • /
    Foto: Jasmin Erath, Stadt Meßstetten
  • / Blumenwiese
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
  • / Aufstieg zum Gräbelesberg
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
  • / Blick vom Gräbelesberg in Tal
    Foto: Jasmin Erath, Zollernalb-Touristinfo
  • / Ausblick vom Lerchenbühl auf Hossingen
    Foto: Roalnd Beck, Stadt Meßstetten
  • / Gräbelesberg
    Foto: Roland Beck, Stadt Meßstetten
ft 3800 3600 3400 3200 3000 2800 2600 8 6 4 2 mi Gräbelesberg Baienberg Hossinger Leiter

Die 13,9 Kilometer lange Rundtour „Hossinger Hochalb“ schlängelt sich malerisch am Albtrauf entlang. Entsprechend beschert sie dem Wanderer wunderschöne Aussichten und ausgedehnte Traufpassagen. Sowie einen Blick in die lange Geschichte der Region.

mittel
14,8 km
5:30 h
435 hm
435 hm

Autorentipp

Erlebnisziele

  • Traufpassage im Bereich Triebfelsen mit einzigartiger Vegetation und schönem Blick ins Eyachtal
  • Keltenschanze mit Informationstafel
  • Gräbelesbergrunde mit herrlichen Aussichtspunkten und Fernsicht vom Schwarzwald bis zu den Fildern
  • Ausblicke vom Baienberg und Spitzfelsen ins Bäratal und nach Tieringen
  • Weidelandschaft beim Weiler Michelfeld mit zahlreichen Pferdekoppeln
  • Kleinbiotop oberhalb des Weilers Michelfeld mit Aussicht nach Hossingen
  • Standort der früheren Burg Hossingen mit Informationstafeln
  • Rundumsicht am Lerchenbühl inmitten artenreicher Magerwiesen
  • Abstecher zur Hossinger Leiter
  • Treppenartiger Aufstieg über das Känzele Richtung Steige

 

Gastronomie am Weg

  • Gasthaus Krone
  • für den kleinen Hunger: Bäckerei Gross
outdooractive.com User
Autor
Stadt Meßstetten
Aktualisierung: 11.05.2020

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
955 m
Tiefster Punkt
822 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Start

Wanderparkplatz Heimberg oder Dorfplatz Hossingen (906 m)
Koordinaten:
DG
48.201664, 8.917511
GMS
48°12'06.0"N 8°55'03.0"E
UTM
32U 493870 5338718
w3w 
///bemessen.ortskundige.spazieren

Wegbeschreibung

Das Auto wird mitten im Grünen geparkt, umgeben von saftigen Wiesen. Der Wanderparkplatz liegt im Schatten des Heimberges, zu dem wiederum der Triebfelsen gehört. Primeln und Küchenschellen blühen dort im Frühjahr, später Orchideen, gelber Enzian oder auch weiße Heckenrosen. Der Weg führt rasch zum Trauf – der Blick schweift über das Eyach-Tal, in das der Felsen jäh hinabfällt – und daran entlang bis zur äußeren „Schanze“ und zum Gräbelesberg. Der Ort liegt perfekt für eine Burg, was sich vor mehr als zweitausend Jahren auch schon die Kelten gedacht haben. Auf dem an drei Seiten felsig und steil aufragenden Berg errichteten sie weitläufige Wälle, Befestigungsanlagen und eben „Gräbele“ – Graben. Die Aussicht ist atemberaubend, sie reicht im Westen über das Albvorland bis zum Schwarzwald, im Osten ist die Filderhochfläche vor Stuttgart zu erkennen.

Es dauert ein Weilchen, bis man die „Schanze“ in westlicher Richtung wieder verlassen hat. Endlich steht man aber am nächsten Abgrund, hier überragt der Trauf den dichten „Höllwald“ zu Füßen des Wanderweges. Dieser Kante folgt der Weg, bisweilen  lässt sich ein Blick auf das östlich gelegene Hossingen erhaschen, die kräftigen Grashalme wogen auf den Wiesen im Wind. Bis zu seinem Gipfel, den es zu erklimmen gilt, packt dichter Wald den Baienberg ein, hauptsächlich sind es Tannen und Fichten.

Der Wald scheint den Wanderer am Fuß des Berges regelrecht zu verschlucken. Lediglich am Gipfel gibt er eine kleine Lichtung frei. Die Aussicht dort oben belohnt für den sportlichen Anstieg, ein wenig Erholung spendet eine Ruhebank. Nach einer entspannenden Pause öffnet sich vom Spitzfelsen der Ausblick ins Bäratal.

Nachdem der Weg den Wald wieder verlassen hat, windet er sich am Waldrand entlang ins kleine Michelfeld, das man wegen seiner Reiterhöfe kennt. Dahinter führt er abermals über weite Wiesen, am Wegesrand stehen bisweilen Ruheliegen und eine Vesperinsel. Durch das Wäldchen „Fuchsloch“ gelangt man schließlich zur „Burg“, auch in diesem Falle handelt es sich um eine historische Wehranlage. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges zerstört. Ein Steg liegt heute dort, wo sich einst die Zugbrücke befand.

Ebenfalls um historisches Geläuf handelt es sich bei der nah am Wegesrand liegenden „Hossinger Leiter“ im Osten des Ortes. Nur über diese (vor hundert Jahren) hölzernen, in eine Schlucht hinunter führenden Leitern erreichten die Bewohner des Ortes die tiefer gelegene Zollernalbbahn in Lautlingen. Heute besteht sie freilich aus komfortableren Treppen und Stegen, spektakulär ist der Pfad aber noch immer (ein kurzer Abstecher lohnt sich). Apropos Anstieg: Knackig klettern müssen Sie zu guter Letzt ein weiteres Mal, um über das Känzele wieder hinauf zum Heimberg zu gelangen. Denn dort steht – mitten im Grünen – Ihr Auto.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

B27 bis Balingen folgen. Ausfahrt B463 Richtung Sigmaringen/Albstadt nehmen. Nach ca. 7,5 km vor dem Tunnel in Albstadt-Laufen die Ausfahrt Richtung Tieringen/Hossen/A.-Laufen nehmen. Am Ende der Straße links abbiegen, die erste rechts abbiegen auf die Tieringer Str. Dieser ca. 2,5 km folgen bis ans Ende, dann links abbiegen auf die K7145, dieser bis in den Ort Hossingen folgen. In einer langezogenen Rechtskurve links abbiegen in den Laufener Weg. Dieser Straße bis zum Wanderparkplatz Heimberg (linke Seite) folgen.

Parken

Wanderparkplatz Heimberg in Meßstetten-Hossingen

Turn- und Festhalle (Ecke Schulstraße / Goethestraße) in Meßstetten-Hossingen

Wanderparkplatz ehemalige Burg Hossingen, Koordinaten: 48.183886, 8.920341

Koordinaten

DG
48.201664, 8.917511
GMS
48°12'06.0"N 8°55'03.0"E
UTM
32U 493870 5338718
w3w 
///bemessen.ortskundige.spazieren
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Wir empfehlen gutes Schuhwerk, am besten Wanderschuhe


Fragen & Antworten

Frage von Oliver Ziesche · 20.05.2020 · Community
Warum differiert diese Wegführung mit der Kartenrealität so extrem? Mindestens fünf Abweichungen gibt es von allen bekannten Kartensystemen.
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Antwort von Markus Bayer · 20.05.2020 · Community
Die Tour führt zum Teil über eigens angelegte Pfade. Diese sind aber gut ausgeschildert.

Bewertungen

4,8
(4)
Annerose Zeh
23.05.2020 · Community
Sehr schöne Tour und gut beschildert.
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Gemacht am 21.05.2020
Foto: Annerose Zeh, Community
Foto: Annerose Zeh, Community
Jürgen Eckenfels
25.11.2018 · Community
Wir sind den Weg heute bei wunderschönem Herbstwetter gegangen. Er ist abwechslungsreich, bietet schöne Ausblicke und führt entlang des Albtraufs durch Wiesen und Wälder. Einfach klasse.
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Heike Saftenberger
27.05.2017 · Community
Sehr schöne Wanderung entlang der Albwiesen - im Mai einfach traumhaft! - und durch den Wald. Zwischendurch immer wieder tolle Ausblicke. Die Hossinger Leiter findet man quasi im Vorbeigehen ;). Die Streckenführung erlaubt, wenn man dies möchte, auch Abkürzungen. Nur der Weg zwischen Hossingen und der ehemaligen Burg ist leider nicht reizvoll. Ansonsten ist die Wanderung empfehlenswert.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
5:30h
Aufstieg
435 hm
Abstieg
435 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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