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Wanderung

Hegauer Kegelspiel: Albertine Steig

3 Wanderung • Hegau
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Schwarzwaldverein e.V.
  • Märzenbecherblüte beim Bühlarzer Hof
    / Märzenbecherblüte beim Bühlarzer Hof
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Bühlarzer Hofkapelle von 1863
    / Bühlarzer Hofkapelle von 1863
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick vom Bühlarzer Hof (D) über den Hof Unterwald (CH) zum Waldheim (D)
    / Blick vom Bühlarzer Hof (D) über den Hof Unterwald (CH) zum Waldheim (D)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Grenzstein 298 beim Brandhof (Kanton Schaffhausen)
    / Grenzstein 298 beim Brandhof (Kanton Schaffhausen)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Alpenblick von Hueb
    / Alpenblick von Hueb
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Hof Oberwald
    / Hof Oberwald
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Waldheim Schienen
    / Waldheim Schienen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Beim Waldheim liegt Deutschland südlich der Schweiz
    / Beim Waldheim liegt Deutschland südlich der Schweiz
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Grenzstein 343 am Waldheim, gesetzt im Jahr 1839 (Öhningen, Großherzogtum Baden)
    / Grenzstein 343 am Waldheim, gesetzt im Jahr 1839 (Öhningen, Großherzogtum Baden)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Hirschenbrunnen
    / Hirschenbrunnen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick auf das Hegauer Kegelspiel von der Chroobachhütte
    / Blick auf das Hegauer Kegelspiel von der Chroobachhütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Blick auf das Hegauer Kegelspiel von der Chroobachhütte
    / Blick auf das Hegauer Kegelspiel von der Chroobachhütte
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Herrentisch, Blick in den Hegau
    / Herrentisch, Blick in den Hegau
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Herrentisch, Blick zur Festung Hohentwiel
    / Herrentisch, Blick zur Festung Hohentwiel
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Herrentisch,
    / Herrentisch, "hier wird für herren getischt"
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Wallfahrts- und Rastplatz „Mariatann“.
    / Wallfahrts- und Rastplatz „Mariatann“.
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
Karte / Hegauer Kegelspiel: Albertine Steig
300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 Herrentisch Mariatann
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Der zweite grenzüberschreitende Premiumwanderweg komplettiert als neunter das Hegauer Kegelspiel und präsentiert das ganze Panorama der vulkanisch geprägten Kegelberge.

geöffnet
mittel
12,6 km
4:00 Std
400 hm
400 hm

Die Rundwanderung beginnt im Süden des Singener Ortsteils Bohlingen mit einem steilen Aufstieg auf den Schiener Berg.

Bereits im Jahr 1971 wurde hier durch einen Staatsvertrag die „Grüne Grenze“ zwischen Deutschland und der Schweiz für Wanderer geöffnet. Daran war maßgeblich auch der Schwarzwaldverein beteiligt. Davor regelte der „Grenzberichtigungsvertrag“ von 1830 zwischen der Schweiz und Baden den genauen Verlauf der Landesgrenze zwischen dem Kanton Schaffhausen und dem Großherzogtum Baden. Daher tragen auffallend viele Grenzsteine die Jahreszahl 1839, in dem sie gesetzt wurden.  Auf Schweizer Seite steht „CS“ für den damaligen „Canton Schaffhausen“, „GB“ für das Großherzogtum Baden. Wie unübersichtlich der Grenzverlauf in diesem Zipfel auch heute noch ist bezeugen allein schon die zahlreichen Grenzsteine. Eine weitere Besonderheit dieser Zickzackgrenze ist, dass hier Deutschland südlich der Schweiz liegt!

Höhepunkt der Rundwanderung ist die phänomenale Aussicht in den Hegau von der Chroobachhütte und wenig später vom Herrentisch an der Nordgrenze zu Deutschland.

Autorentipp

Eine geologische Sehenswürdigkeit am Wegrand ist die Bohlinger Schlucht – aber nur für trittsichere Wanderer mit gutem Schuhwerk!

outdooractive.com User
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 19.08.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
681 m
420 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel Restaurant zapa
Hofgut Oberwald

Sicherheitshinweise

Für den Aufstieg über den Stationenweg ist etwas Kondition, auf dem Firstweg ein Mindestmaß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs. Gültige Ausweispapiere sind mitzuführen.

Weitere Infos und Links

REGIO Konstanz-Bodensee-Hegau e.V.

Im Kohlgarten 2, 78343  Gaienhofen

Tel. +49 (0) 7735 - 919055

info@bodenseewest.eu

www.bodenseewest.eu

 

 

Schwarzwaldverein e.V.
www.schwarzwaldverein.de

www.wanderservice-schwarzwald.de

Start

Hagenbuchenparkplatz südlich von Bohlingen (441 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.711706 N 8.873460 E
UTM
32T 490508 5284266

Ziel

Hagenbuchenparkplatz

Wegbeschreibung

Bei der Anreise mit dem Pkw startet der Rundweg vom Portal des Albertinesteigs am Hagenbuchenparkplatz. Er verläuft zunächst eben mit dem Blick in den Hegau und den Singener Ortsteil Bohlingen. Ab dem Wegweiser „Heerenweg“ (419 m) steigen diejenigen Wanderer ein die mit dem Bus nach Bohlingen gefahren sind.

Steil aufwärts führt jetzt der Stationenweg bis kurz vor den Hof Schrotzburg (650 m). Der alte Pilgerweg von Bohlingen zur Wallfahrtskirche St. Genesius in Schienen erforderte stets gute Kondition. Auf halber Höhe lohnt sich beim Wegweiserstandort „Am Kastenbühl“ für geologisch Interessierte ein Abstecher zur sehenswerten Bohlinger Schlucht über den nicht markierten ebenen Schotterweg nach links. Ab der Weggabelung „Schrotzburg/Stationenweg“ wandern wir ohne nennenswerte Höhenunterschiede ein kurzes Stück in Richtung „Herrentisch“, biegen aber gleich nach links ab zum Bühlarzer Hof mit der Hofkapelle von 1863 und steigen dort rechts hoch zur Anhöhe über dem Brandhof. Auf diesem Bauernhof direkt an der Landesgrenze lebte Albertine, ein Schienerberg-Original und Namensgeberin des neuen Wanderwegs. Nach Westen schweift unser Blick über den Schweizer Hof Unterwald hinüber zum Waldheim in Deutschland. Dahinter liegt bereits wieder Schweizer Hoheitsgebiet. Beim „Grenzübergang Unterwald“ überschreiten wir die grüne Grenze in die Schweiz beim Grenzstein mit der Nummer 298.

Am Hof Unterwald vorbei wandern wir Richtung Oberwald, biegen aber zuvor rechts in den Bächlihau ab und dort gleich wieder links. Vom Waldrand bei Hueb genießen wir bei guter Sicht das Panorama der Schweizer Alpen. In Oberwald besteht eine Einkehrmöglichkeit in der Besenwirtschaft (Öffnungszeiten beachten!). Wenig später berühren wir beim traditionsreichen Waldheim wieder die Grenze nach Deutschland mit der Gemarkung Öhningen (Ö). Der Grenzstein trägt hier bereits die Nummer 343. Wir bleiben auf Schweizer Seite in Richtung Ramsen und biegen am Winkelacker rechts zur Chroobachhütte ab. Eine Steintreppe beim Hirschenbrünneli führt uns hinauf zum Grillplatz mit dem schönsten Panoramablick auf die Vulkanberge des Hegaus: den zweihöckrigen Hohenstoffeln (844 m), Hohenhewen (846 m), Staufen (593 m), Hohentwiel (690 m) und Hohenkrähen (643 m). Verdeckt liegen der Wartenberg (844 m) hinter dem Hohenstoffeln; Neuhewen (867 m) hinter dem Hohenhewen; Mägdeberg (654 m) und Höwenegg (812 m) hinter dem Hohentwiel. Nach 500 m bietet der Herrentisch an der Nordgrenze zu Deutschland nochmals eine großartige Aussicht. Unterhalb liegt die Stadt Singen. Eine Grillstelle mit Tischen und Bänken lädt zur Rast ein.

Zurück auf dem Querweg Schwarzwald-Jura-Bodensee wandern wir auf dem schmalen Firstweg mit je einem Bein in Deutschland und in der Schweiz. Auf zwei Kilometern treffen wir auf weitere 45 Grenzsteine und müssen dabei immer wieder auf Mountainbiker achten! Der Grenzstein 280 wurde 1929 ersetzt. In der Weimarer Republik war das Großherzogtum Baden selbst Geschichte und seitdem steht „B“ nur noch für das Land Baden. Dann gibt der Wald den Blick frei auf Radolfzell und den Zellersee, einen Teil des Bodensees. Auch bei der einst viel besuchten Wallfahrtsstätte Mariatann wurde 1955 der Grenzstein erneuert und weist jetzt Deutschland (D) und die Schweiz (S) als Anrainerstaaten aus.

Nach dieser abwechslungsreichen Grenzwanderung steigen wir allmählich über den Brand entlang des markierten Wanderweges wieder zum Ausgangspunkt im Hagenbuchenwald ab.

Wer mit dem Linienbus angereist ist folgt den Wegmarkierungen ca. 1,5 km weiter Richtung Bohlingen bis zum Standort „Heerenweg“ und erreicht die Bushaltestelle auf dem schon bekannten Hinweg.

In Bohlingen bestehen Einkehrmöglichkeiten im

  • Hotel Restaurant zapa: Bohlinger Dorfstraße 47, Tel. 07731 - 79 61 61 und
  • LandWirtschaft s'ECKLE: Ledergasse 41, Tel 07731 – 92 666 33

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  1. Hinfahrt mit der Singener Stadtbuslinie 7 ab Bahnhof Singen (Hohentwiel) bzw. Haltepunkt Singen Industriegebiet der Regionalbahn „Seehas“ bis zur Haltestelle Bohlingen Ledergasse. Am Wochenende verkehrt teilweise nur ein AnrufSammelTaxi! Durch die Ledergasse weiter geradeaus zum Wegweiser „Zum Stationenweg“, links ab und an der Kapelle vorbei zum Standort „Heerenweg“. Auf dem Premiumweg weiter geradeaus (0,9 km).
  2. Hinfahrt mit der Regionalbuslinie 7362 ab Bahnhof Singen (Hohentwiel) bis zur Haltestelle Schloss/Naturbad, Rielasingen-Worblingen. Am Wochenende verkehrt teilweise nur ein AnrufSammelTaxi! Durch die Riedernstraße über den Kanal und die Aach; ab dem Wegweiser „Worblingen/Schwimmbad“ Richtung "Mariatann" zum Premiumweg (2 km)

Fahrplanauskunft:

Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB): www.vhb-info.de

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Von Norden über A81: Ausfahrt Singen/Steißlingen/Moos; B34 Richtung Singen; geradeaus Richtung Rielasingen/Überlingen a. R.; links abbiegen auf L223; durch Überlingen a. R. nach Bohlingen; erster Kreisverkehr nach rechts

Von Radolfzell: über Moos nach Bohlingen

In Bohlingen im Kreisverkehr in Ortsmitte zweite Ausfahrt (Bohlinger Dorfstraße) nehmen; rechts abbiegen auf Hittisheimer Str.; nach 1,6 km befindet sich der Parkplatz auf der linken Seite

Parken

Hagenbuchenparkplatz (UTM 32T 490498 5284250)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Serie): WHE Hegau (2017), ISBN 978-3-86398-419-9. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg. Auch erhältlich im Shop des Schwarzwaldvereins: www.swvstore.de

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Ralph Durst
18.06.2018
Klasse Wanderung für einen Nachmittag. Toll ausgeschildert. Der erste Anstieg ist knackig. Danach fast ebenes Gelände. Wunderbare Landschaft. Bei der Hälfte der Tour das Gasthof Oberwald für eine Einkehr. Was ein bisschen stört sind die vielen Mountainbiker. Aber wenn man friedlich miteinander umgeht gibt es keine Probleme. Gerne wieder.
Bewertung
Gemacht am
16.06.2018

L G
25.11.2017
Hauptsächlich Forstweg
Bewertung

Mike Rot
15.10.2017
Eine sehr schöne Wanderung. Vielleicht der schönste von den "Hegauer Kegelspielen". Die Einkehrmöglichkeit "Wirtschaft Oberwald" kommt auch zum richtigen Zeitpunkt. Anschließend der kurze Aufstieg zum Firstweg. Bei der Chroobachhütte hat man den genialen Blick auf alle Hegauvulkane. Einziger Mangel: auf dem wunderschönen Firstweg sind mehr Mountainbiker als Wanderer anzutreffen. Ich habe nichts gegen die Biker - die sich auch allesamt rücksichtsvoll verhalten haben - aber auf einem Premiumwanderweg haben die nichts verloren. Nur deswegen einen Stern Abzug.
Bewertung
Gemacht am
14.10.2017

mehr zeigen

Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,6 km
Dauer
4:00 Std
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch familienfreundlich geologische Highlights

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