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Wanderung

Aachtopf und Wasserburger Tal

· 2 Bewertungen · Wanderung · Hegau
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Schwarzwaldverein Radolfzell Verifizierter Partner 
  • Portal Aachquelle
    / Portal Aachquelle
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • Der Aachtopf
    / Der Aachtopf
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alter Turm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Alter Turm
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Infotafel "Alter Turm"
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Doline im Gewann "Tiefe Grube"
    Foto: www.aachquelle.de, CC BY, www.komm-ins-web.de
  • / Zwei Seenblick
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Felsen im Wasserburger Tal
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Großer Felsen
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Marktplatz von Aach
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Unteres Tor (1668/1978 erneuert)
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Aufgang zur Altstadt
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
  • / Blick in den Hegau
    Foto: Walter Biselli, Schwarzwaldverein Radolfzell
m 800 700 600 500 12 10 8 6 4 2 km Zwei Seenblick Alter Turm Wasserburgertal Aach
Variante des Premiumweges "Aacher Geißbock" für Werktage: rund um Aach im Hegau erkunden wir die Aachquelle und das malerische Wasserburger Tal mit seinen bizarren Felsformationen.
mittel
13,6 km
4:00 h
400 hm
400 hm

Die Rundwanderung verläuft zu zwei Dritteln auf dem Premiumwanderweg "Aacher Geißbock", umgeht aber bewusst den Ober Dornsberg mit der Landesjagdschule und den damit verbundenen Lärmbelästigungen während der Schießübungen.

Ausgangspunkt ist das Bergstädtchen Aach im Hegau. Es ist weithin durch den Aachtopf bekannt, die schüttungsreichste Karstquelle Deutschlands. Die Rundwanderung beginnt am Aachtopf, der das Wasser der noch jungen Donau zwischen Immendingen und Fridingen abzapft (Donauversickerung) und es als Radolfzeller Aach dem Rhein zuleitet. So mündet die Donau in die Nordsee anstatt ins Schwarze Meer! Unter dem Aachtopf fanden Höhlentaucher ausgedehnte Karsthöhlen und unterirdische Seen. Sie prägen den auch heute noch geheimnisvollen Untergrund der Schwäbischen Alb. Malerische Felsen kennzeichnen das tief in die Hegaualb eingeschnittene Wasserburger Tal. Zahlreiche Aussichtspunkte entlang des Wanderweges bieten weite Blicke auf die vulkanisch geprägten Berge des Hegaus – das „Hegauer Kegelspiel“. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis in das Alpenvorland.

Autorentipp

Sehenswert sind auch die Altstadt von Aach mit der gotischen Pfarrkirche St. Nikolaus, das Untere Tor und der Alte Turm.
Profilbild von Walter Biselli
Autor
Walter Biselli
Aktualisierung: 02.05.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
656 m
Tiefster Punkt
476 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthaus Waldrapp
Gasthaus Löwen
Gasthaus Kranz

Sicherheitshinweise

Die Variante des "Aacher Geißbock" umgeht den lehmigen und steilen Abstieg ins Wasserburger Tal und reduziert Geräuschemisionnen der Landesjagdschule

Weitere Infos und Links

www.aachquelle.de

 

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Tour im Wanderservice des Schwarzwaldvereins: www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/18782688

 

Start

Portal „Aachquelle“ in Aach (479 m)
Koordinaten:
DG
47.846396, 8.858015
GMS
47°50'47.0"N 8°51'28.9"E
UTM
32T 489377 5299237
w3w 
///bezug.inhaber.aufführungen

Ziel

Portal „Aachquelle“

Wegbeschreibung

Vom Portal „Aachquelle“ folgen wir dem kleinen Quellsee des Aachtopfs am Südufer entlang nach rechts zur Ten-Brink-Brücke. Unter dieser liegt die Hauptquelle. Nach der Brücke führt nach rechts ein gesicherter Weg zur markanten Sarah-Spalte im Fels der Quellnische. Dem Wanderweg folgen wir über Treppenstufen aufwärts zu einem Pavillon mit herrlichem Blick über die Aach auf das Hegauer Kegelspiel mit Hohentwiel, Hohenkrähen und Mägdeberg. Gleich darauf erreichen wir die Burgruine „Alter Turm“. Sie war eine der ältesten Ritterburgen im Hegau. Am Waldrand entlang geht es weiter mit schöner Aussicht auf das Bergstädtchen Aach. Oberhalb der Weggabelung „Alter Turm“ erreichen wir zwei große Dolinen (Einsturztrichter), wo die Höhlenforscher einen Zugangssstollen zur „Donauhöhle" errichtet haben um weiter in die Karsthöhlen vordringen zu können. Am höchsten Punkt der Tour genießen wir von einer Himmelsliege aus den Zweiseenblick auf den Überlinger See und Untersee des Bodensees. Dazwischen liegt der bewaldete Bodanrück.

Dann verlassen wir den Premiumwanderweg um nach rechts Richtung "Unter Dornsberg" mit der gelben Raute als Wegmarkierung abzubiegen. Beim Hofgut genießen wir erneut den Blick zum Überlinger See. Bei der nächsten Weggabelung gehen wir ohne Markierung unter der Hochspannungsfreileitung hindurch und folgen dem geschotterten Weg zurück zum Hofgut. Weit oberhalb des Haslertals blicken wir hinüber zum Bürzelberg bei Eckartsbrunn. Nach der Linkskurve nehmen wir den rechts stetig abfallenden Weg zum Wasserburgertal. Hier verlief der als „Königstraße“ bezeichnete mittelalterliche Verbindungsweg vom Neckarraum in den Hegau. „Unterm Katzensteig“ blicken wir auf den Wasserburger Talbach, der uns die folgenden drei Kilometer begleiten wird. Er trennt den Wanderweg von der gegenüberliegenden mäßig befahrenen Straße durch das zauberhafte Tal. An imposanten Felsen vorbei schreiten wir durch das Seitenportal des Premiumwanderweges und blicken 500 Meter weiter in das greise Gesicht im Großen Felsen..

An der Weggabelung „Im Tal“ geht es geradeaus durch Buchenwald zum „Homberg“. Im Auderle präsentieren sich nochmals die Hegauer Kegelberge vom Hohentwiel bis zum Hohenstoffeln. „Hinter der Stadt“ steigen wir geradeaus in Richtung der Bergstadt hinauf und blicken vom Aussichtspunkt Hohenhalden auf den Hohenhewen.

Bevor wir die Wanderung auf dem Premiumweg fortsetzen lohnt sich eine kurze Besichtigung des schmucken Städtchens Aach. Anschließend lädt eine weitere Himmelsliege zum Panoramablick ein bevor wir über die Buchhalde wieder die Radolfzeller Aach erreichen.

Zum Abschluss der Premiumwanderung lädt das Gasthaus Jägermühle direkt am Aachtopf zur Einkehr.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hinfahrt ab den Bahnhöfen Singen (Hohentwiel) oder Stockach mit dem Regionalbus 7364 zur Haltestelle Aachquelle, Aach (Hegau); ab dem Bahnhof Engen mit dem Regionalbus 7366 (nur Mo - Fr)

Fahrplanauskunft:

SüdbadenBus Gesellschaft (SBG): www.suedbadenbus.de

Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB): www.vhb-info.de

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Anfahrt

Aach liegt an der B31 zwischen der A81, Ausfahrt 39 Engen und Stockach. Ziel für Navi: Hauptstraße 51A, 78267 Aach, Deutschland

Parken

Parkplatz gegenüber der Aachquelle am Ausgangspunkt

Koordinaten

DG
47.846396, 8.858015
GMS
47°50'47.0"N 8°51'28.9"E
UTM
32T 489377 5299237
w3w 
///bezug.inhaber.aufführungen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins 1:35 000 (grüne Serie): WHE Hegau (2017), ISBN 978-3-86398-419-9. Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk mit gutem Profil wird empfohlen, ebenso Rucksackverpflegung für unterwegs. Teleskopstöcke könnten hilfreich sein.

Fragen & Antworten

Frage von thomas junghans · 01.06.2020 · Community
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Bewertungen

3,0
(2)
Carolin krauss 
20.07.2020 · Community
Start beim Aachtopf sehr schön, mit Aussicht auf den Hegau und später auf die beiden Seen. Rückweg durchs Wasserburgertal nicht so spektakulär wie erwartet
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Gemacht am 19.07.2020
Daniela Schaaf
11.03.2019 · Community
Aufgrund der Witterungsbedingungen (Regen beim Start, starker Wind) diese für nasse Wegbedingungen empfohlene Variante des Rundwegs "Aacher Geißbock" gewählt. Schöne Wanderung, die Wege sind jedoch durch den Holzeinschlag (auch im Bereich des oberen Wasserburger Tals!) ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, was den Genuß für's Auge und die Füße etwas trübte... Schön waren die Ausblicke, und besonders hübsch die Aussichtsbank unterhalb des "Auderle" am oberen Rand der Wiese (Hinweisschild), von der uns leider nach einem längeren sonnigen Abschnitt der nächste Regenschauer vertrieben hat...
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Gemacht am 10.03.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,6 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
400 hm
Abstieg
400 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch familienfreundlich geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

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