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Fernwanderweg

Albschäferweg

1 Fernwanderweg • Schwäbische Alb
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Landratsamt Heidenheim
  • Schäferin Häckh
    / Schäferin Häckh
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • An der Hürbemündung
    / An der Hürbemündung
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Archäopark Vogelherd
    / Archäopark Vogelherd
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Mammut
    / Mammut
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Charlottenhöhle
    / Charlottenhöhle
    Foto: Landratsamt Heidenheim, Fotograf Guido Serino
  • HöhlenErlebnisWelt
    / HöhlenErlebnisWelt
    Foto: Stadt Giengen
  • Idylle am Eglensee
    / Idylle am Eglensee
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Blick auf den Burgstall bei Sontheim i. St.
    / Blick auf den Burgstall bei Sontheim i. St.
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Im Wental
    / Im Wental
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Itzelberger See
    / Itzelberger See
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
  • Brenzpark mit Schloss Hellenstein
    / Brenzpark mit Schloss Hellenstein
    Foto: Sabine Weber, Landratsamt Heidenheim
Karte / Albschäferweg
300 450 600 750 900 m km 20 40 60 80 100 120 140 Ruine Güssenburg Vogelherdhöhle Stetten/Archäopark Parkplatz Kloster Anhausen Parkplatz Waldfriedhof Gerstetten Schafhof Smietana Bahnhof Königsbronn Parkplatz am Moldenberg Kloster Neresheim
Wetter

Certificat qualité randonnée Allemagne

Der etwa 158 Kilometer lange und  prämierter Wanderweg führt auf den Spuren der Schäfer durch typische Landschaftsräume der Schwäbischen Alb, vorbei an herausragenden Kulturschätzen und Zeugen der Erdgeschichte.
10 Etappen, Wochenendtouren oder Tagesrundtouren auf den Zeitspuren versprechen ein entspanntes Wandervergnügen.

mittel
157,3 km
42:05 Std
2062 hm
2064 hm

Hinweis: Der Albschäferweg ist durchgängig mit dem Symbol eines Schäfers auf blauem Grund markiert. Orangene Wegweiser mit Angaben zum nächsten Ort und Entfernung werden nach und nach ergänzt.

Auf der Schwäbischen Alb wird die Schäferei noch als Wanderschäferei betrieben. Um die Bedeutung der Wanderschäferei für die Landschaftspflege in der Heidenheimer Brenzregion erlebbar zu machen, wurde der 158 Kilometer lange Albschäferweg eingerichtet. Auf den Spuren der Albschäfer zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim verläuft die Route. Der prämierte Fernwanderweg kommt an Schafhöfen, Wacholderheiden und Kalkmagerrasenwiesen vorbei. Idyllische Täler wie das Wental oder das Eselsburger Tal begeistern mit ihren einmaligen Felsformationen. Urgeschichte live gibt es in der Meteorkraterregion Steinheim und auf der Gerstetter Alb. Im Lonetal begegnet man im UNESCO-Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb drei von insgesamt sechs Höhlenfundstätten, in denen vor 40.000 Jahren Eiszeitjäger aus Mammutelfenbein Figuren wie das Mammut und den Löwenmenschen schnitzen und auf Flöten spielten und am Ende des Tals unterhalb der Charlottenhöhle einem Geologieabenteuer. Kloster Neresheim und Burg Katzenstein überragen die sanften Albhügel auf dem Härtsfeld, beides bedeutende Kulturschätze am Weg.

Etappe 1: Von Giengen nach Stetten o. Lontal - Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat, dort startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende im Archäopark Vogelherd auf das UNESCO Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" und die Geschichte der Mammutjäger aus dem Lonetal.

Etappe 2: Von Stetten o. Lontal nach Anhausen - Zwei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch der Charlottenhöhle und ihrem Erlebniszentrum sowie eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

Etappe 3: Von Anhausen nach Gerstetten - Die Bezeichnung Kliff kennt man z.B. von Rügen, aber wo soll auf der Alb solch ein Kliff sein? Bei dieser Etappe wandern Sie am Heldenfinger Kliff entlang, es ist ein Teil der Felsküste des tertiären Meeres. Unterwegs warten auch ursprüngliche Täler wie das Kießen- oder Hungerbrunnental.

Etappe 4: Von Gerstetten bis Steinheim - Erdgeschichte live! Von allen Meteoritenkratern ist das Steinheimer Becken der am besten erhaltene Krater Süddeutschlands und auch Natur live ist garantiert. Große Heideflächen und bunte Mischwäldern erfreuen das Auge.

Etappe 5: Von Steinheim bis Zang - Warum der Weg „Albschäferweg“ heißt, werden Sie am Schafhof in Steinheim bestätigt bekommen. Hier sind über 600 Merinoschafe zu Hause. Im Wental stehen dreißig bizarre Dolomitkalkfelsen - auch Felsenmeer genannt – unglaublich aber wahr.

Etappe 6: Von Zang bis Heidenheim - Von der Skisprungschanze zum See, von der Ostalbhöhe ins Brenztal  - Abwechslung ist garantiert. In der Kneippanlage an der Hammerschmiede im frischen Quellwasser der Brenz eine Runde Wassertreten macht müde Wanderwaden wieder munter. Unbedingt eine Pause am Itzelberger See einlegen.

Etappe 7: Von Heidenheim bis Nattheim - Wahrzeichen von Heidenheim ist Schloss Hellenstein. Wanderzeichen ist wieder der Albschäfer. Eigentlich müsste diese Etappe Albschäferinnenweg heißen. Karin Wiedenmann aus Nattheim beweist, dass auch eine Frau eine gute Schäferin sein kann.  
Etappe 8:
Von Nattheim bis Neresheim - Rucksack auf und los, durch Wälder und das Härtsfeld geht es zum weltbekannten Kloster Neresheim. Schweres Gepäck hatten die Nattheimer 1775 dabei: die Kalksteinplatten für den Bodenbelag der Abteikirche wurden in Nattheim gehauen und nach Neresheim gebracht.

Etappe 9: Von Neresheim bis Ballmertshofen - Hoch oben auf einem Felssporn thront Burg Katzenstein. Auf der Burg wurde geherrscht, gewohnt und geraubt. Unten im Tal wartet ein geruhsamer Raststopp am Härtsfeldsee. Im Egautal kann man Biberspuren beoabschten und bekommt schon mal nasse Füße. 


Etappe 10: Von Ballmertshofen bis Giengen - Das Finale – noch einmal warten ausgedehnte Wälder, eine schöne Kapelle und herrliche Heidelandschaft. Dankbar sind alle Albschäferwegwanderer den Schafen auf jeden Fall – Sie sind die Landschaftspfleger auf der Heidenheimer Alb.

 

Wochenendtouren und Tagestouren auf den angedockten Rundwanderwegen, den Albschäfer-Zeitspuren. Informationen unter www.albschaeferweg.de

outdooractive.com User
Autor
Sabine Weber
Aktualisierung: 18.07.2018

Certificat qualité randonnée Allemagne Certificat qualité randonnée Allemagne
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
680 m
446 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.

Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Weitere Infos und Links

www.albschaeferweg.de

wwww.heidenheimer-brenzregion.de

Start

Spitalkirche Giengen (459 hm)
Koordinaten:
Geographisch
48.619338 N 10.243231 E
UTM
32U 591623 5385886

Ziel

Spitalkirche Giengen

Wegbeschreibung

Eine Mehrtageswanderung auf dem Albschäferweg kann man an beliebigen Punkten starten. Auf Wegen im Albvereinsnetz kann man die Mehrtagestour abkürzen.
Wir empfehlen den Start in Giengen an der Brenz. An der Spitalkirche (Kreuzung Spitalstraße/Wasserschapfgasse) informiert eine Übersichtstafel über die Wanderwege in der Region.

Der Wegeverlauf ist mit einem Schäfer auf blauem Grund markiert. Orangene Wegweiser weisen die Richtung und geben die Entfernungen zum nächsten Ziel an. Diese Wegweiser sind mittlerweile im ganzen Landkreis Heidenheim installiert und ermöglichen auch Abkürzungen und Zuwege. Sie begegnen auch dem Symbol eines gelben Ringes. Damit wird der Verlauf der Zeitspuren und weiteren Rundwanderwegen markiert. Das Grundwegenetz des Schwäbichen Albvereins ist mit roten, gelben und blauen Rauten und Y markiert. Der HW 4 mit einem roten Balken und der HW 2 mit einem roten Dreieck. Auch diesen Zeichen begegnen Sie auf dem Albschäferweg. Lassen Sie sich durch die roten, blauen und gelben Dreiecke bitte nicht irritieren. Es handelt sich um keine Richtungspfeile für den Albschäferweg.

Der Weg führt erst Richtung Hermaringen. Dort zur Ruine Güssenburg und über den Hirschberg zur Hürbemündung und zu einem renaturierten Abschnitt an der Brenz. Über Bergenweiler und oberhalb Sontheim geht es nach Stetten.

Von Stetten aus wandert man auf dem Südrandweg des Schwäbischen Albvereins (HW2 - mit rotem Dreieck markiert) oberhalb des Lonetals und der Charlottenhöhle zur Domäne Falkenstein oberhalb des Eselsburger Tals. Um das bezaubernde Naturschutzgebiet Eselsburger Tal näher kennen zu lernen, empfehlen wir einen Umweg durchs Tal, der auf der Albschäfer-Zeitspur "Eselsburger Talgang" vom Falkenstein Richtung über den Buigen nach Herbrechtingen führt.

Ansonsten bleibt man vom Falkenstein aus auf dem HW 4, der oberhalb des Tals auf einem schönen Waldpfad nach Anhausen führt. Von hier aus geht es nach Gerstetten.  Vorbei am Heldenfinger Kliff geht es ins Hungerbrunnental und durchs Gassental und Säuberes Tal nach Gerstetten.

Über Küpfendorf gelangt man ins Stubental und wandert auf dem Rand des Meteorkraters in Steinheim bis ins Wental.

Durch die bizarre Felsenlandschaft des Wentals erreicht man die Rodungsinsel Zang und gelangt über die Waldsiedlung Königsbronn zum Herwartstein. Hinunter geht es zum Itzelberger See und anschließend wieder hinauf Richtung Heidenheim. 

Durch den Stadtteil Schnaitheim und über den Moldenberg geht es Richtung Nattheim und von dort nach Fleinheim und über Auernheim nach Neresheim. Das nächste Ziel ist die Burg Katzenstein und gleich anschließend gelangt man zum Härtsfeldsee. Nun geht es entlang der Egau über Dischingen bis nach Ballmertshofen.

Das nächste Ziel ist Zöschingen. Vorbei an den Windrädern geht es Richtung Oggenhausen und durch die Waldgebiete der Stadt Giengen durch das sogenannte Höllteich und über den Schießberg zurück zum Ausgangspunkt.

In den einzelnen Etappenbeschreibungen finden Sie nähere Informationen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 Richtung Giengen, anschließend über die L1179 nach Giengen.

Parken

Bahnhof Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Tiefgarage Schlössle (Langestraße, 89537 Giengen) kostenpflichtig.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Thomas Fullen
22.08.2018
Ich bin den gesamten Albschäferweg im Zeitraum 04. August bis 15. August 2018 gelaufen. Es waren insgesamt 11 Wandertage und 1 Ruhetag. Da ich autark unterwegs war (ich habe in der Natur übernachtet), habe ich mich zwar an den empfohlenen Tagesetappen orientiert, diese aber nicht so ganz eingehalten, da ich ja nicht gebunden war. Der Albschäferweg hat's mir richtig angetan und verdient mit großer Sicherheit die Auszeichnung Premiumweg. Ich bin sehr begeistert von der großartigen Beschilderung. Man braucht weder eine Karte noch GPS. Wenn ich dann zum GPS greifen musste, dann lag es eher daran, dann ich beim Wandern geträumt habe und eine Abzweigung verpasst hatte :-). Die Macher/innen und Planer/innen des Albschäferwegs haben sich sehr große Mühe mit der Streckenführung gegeben. Teilweise geht es zwar über breite Wege, aber oft genug läuft man über urige Single Trails. Das sorgt für Abwechslung. Es gibt sehr wenige Anstiege, was einem das Wandern in große Hitze sehr entgegenkommt. Sehr praktisch ist die Nähe zu Ortschaften, wo man oft einkaufen und die Lebensmittel auffüllen kann. Allerdings bietet die schwäbische Alb wenig Bäche, Seen, Quellen und andere Arten der freien Wasserversorgung. Bei der großen Hitze hatte ich ständig 3 Liter Wasser im Rucksack. Zum Glück sind die Anwohner sehr nett, und haben mir gerne meine Wasservorräte aufgefüllt. Aber man kommt auch an Friedhöfen vorbei, wo man sich, seinen Wasservorrat auffüllen kann. Verdursten muss auf dem Albschäferweg niemand. Ich kann in der Fülle an Eindrücken nicht so recht sagen, was mir besonders gefallen hat, denn vieles hat seinen ganz eigenen Reiz. Ein erstaunendes Lächeln, hatte ich mehrmals jeden Tag bei allen Etappen auf dem Gesicht. Insbesondere für Wanderer/innen, die sich neu mit dem Thema Fernwanderungen befassen, finde ich den Albschäferweg ideal, da der Weg eben ist, man auch gut aussteigen kann und die Infrastruktur der Zivilisation immer in der Nähe ist. Ich nutze an dieser Stelle die Gelegenheit und bedanke mich bei allen Beteiligten, die bei der Ausarbeitung, Realisierung und beim Erhalt des Albschäferweges beteiligt sind und waren. Ich hatte meine wahre Freude an diesem Fernwanderweg. Wer sich mit dem Gedanken trägt, diesen Weg in voller Gänze zu gehen, dem kann ich nur raten, loszulaufen. Es lohnt sich!
Bewertung
Gemacht am
04.08.2018

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
157,3 km
Dauer
42:05 Std
Aufstieg
2062 hm
Abstieg
2064 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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