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Wildpark oder Weinkellerführung? - Eine Tour in den Bad Mergentheimer Süden

E-Bike · Taubertal
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  • Stille Sträßchen und Radwege kennzeichnen die Tour.
    / Stille Sträßchen und Radwege kennzeichnen die Tour.
    Foto: Bild: Sascha Bickel, Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH
  • / Der alte Radweg zwischen Hachtel und Wachbach
    Foto: Bild: Sascha Bickel, Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH
  • / Wildpark Bad Mergentheim
    Foto: Frederik Deobald, Wildpark Bad Mergentheim
  • / Wildpark Bad Mergentheim
    Foto: Frederik Deobald, Wildpark Bad Mergentheim
  • / Wildpark Bad Mergentheim
    Foto: Frederik Deobald, Wildpark Bad Mergentheim
  • / "Koboldburg" im Wildpark Bad Mergentheim
    Foto: Christian Bach, Wildpark Bad Mergentheim
  • / Weinlehrpfad Markelsheim
    Foto: Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH - Christian Bach, Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH - Bild: Arno Boas
  • / Bei der Genossenschaft kann man sich durch den Weinkeller führen lassen.
    Foto: Bild: Sascha Bickel, Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH
  • / Der Wein lagert zum überwiegenden Teil in Edelstahltanks.
    Foto: Bild: Sascha Bickel, Fränkische Nachrichten Verlags-GmbH
ft 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 20 15 10 5 mi Weinlehrpfad am Roggenberg Kirche Herbsthausen Renaissanceschloss Wachbach

Mehrere interessante Ziele verbindet eine Tour in den Süden von Bad Mergentheim. Bei der Runde kommt man zuerst am Wildpark Bad Mergentheim vorbei und kurze Zeit später an der Genossenschaft der Markelsheimer Weingärtner. Man hat also die Wahl: Entweder Wildtiere beobachten oder eine Weinkellerführung mitmachen - oder doch beides?
mittel
38,5 km
2:30 h
467 hm
467 hm
Der südliche Teil des Bad Mergentheimer Stadtgebiets, also der Landstrich mit den Orten Markelsheim, Apfelbach, Herbsthausen, Rot, Hachtel und Wachbach,  verlangt Radfahrern ein paar Anstrengungen ab, bietet dafür aber auch eine idyllische Landschaft abseits der vielbefahrenen "Kaiserstraße" (B 290) und lockt mit lohnenden Ausflugszielen.

Die Tour führt zunächst beschaulich entlang der Tauber von der Kurstadt über Igersheim bis Markelsheim, zweigt dann aber ab ins Lochbachtal. Spätestens ab Apfelbach darf für weniger geübte Radfahrer von einem mittleren Schwierigkeitsgrad der Strecke gesprochen werden, denn bis Herbsthausen geht es fortan langsam aber stetig bergauf. Ein E-Bike kann da eine gute Unterstützung sein, um nicht aus der Puste zu kommen.

Hat man bei Herbsthausen die B 290 überquert, geht es auf dem Radweg „Liebliches Taubertal – der Sportive“, talabwärts über Rot, Hachtel bis nach Wachbach und zum unterhalb gelegenen Obstbaumlehrpfad. Wenn dann noch eine kleine Herausforderung gesucht wird, ist der Weg vom Willinger Tal durch den Oberen Bürgerwald hinauf zum Wildpark genau der Richtige.  „Tiere sehen und erleben“ lautet dort oben das Motto. Über 70 europäische Wildtierarten begeistern den Besucher, und für Jüngere ist die Erkundung der Koboldburg – ein kleines Dorf, umgeben von acht Türmen – ein zusätzliches Abenteuer.

Mit dem Rad wird auf unserer Tour nun am Wildpark die B 290 erneut überquert und es geht in die nahen Weinberge, vorbei am Weinlehrpfad und schließlich hinunter nach Markelsheim.

Dort lohnt sich ein Stopp bei der Weingärtnergenossenschaft. Von Mai bis Oktober gibt’s freitags um 15 Uhr die Kellerführung. Günter Wiemeyer übernimmt diesen Job und macht das schon seit 1987. Tausende Gäste hat er bereits unter Tage umhergeführt und die Welt der Markelsheimer Weine erklärt. Er weiß, dass die örtliche Produktpalette je zur Hälfte aus Weiß- und Rotweinen besteht, die Masse der Weine halbtrocken ist, die Hälfte der Ernte an die Württembergische Erzeugergemeinschaft weitergereicht wird, sich der Barrique-Ausbau im Keller in den vergangenen Jahren auf knapp zwei Prozent gesteigert hat und vieles mehr. „Es liegt an der Kunst des Kellermeisters, dass der Wein später nach Wein und nicht nach Holz schmeckt“, merkt er lächelnd an und empfiehlt seinen Zuhörern, Wein zu trinken und nicht zu lagern! Er zeigt das imposante Flaschenlager mit 250 000 Behältnissen und berichtet, dass 1,8 Millionen Kilogramm Trauben einer durchschnittlichen Ernte (von fast 185 Hektar Rebfläche) bis zu 1,6 Millionen Liter Wein ergeben.

Von hier rollt das Rad auf fast ebener Strecke schon alleine zurück nach Bad Mergentheim. Der Abwechslung wegen wird links der Tauber zurückgeradelt. Dass das Deutschordensmuseum oder die „Solymar“-Therme in der Kurstadt, die Herbsthäuser Brauerei samt Gaststätte, das Freibad in Wachbach oder das Ottmar-Mergenthaler-Museum in Hachtel ebenfalls noch gute Anlaufstellen wären, sei natürlich auch noch erwähnt.

outdooractive.com User
Autor
Sascha Bickel
Aktualisierung: 09.09.2015

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
426 m
Tiefster Punkt
201 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Zweimal wird die vielbefahrene Bundesstraße 290 gekreuzt, einmal in Herbsthausen und einmal beim Wildpark. Auch die Kreisstraße 2887 vor Wachbach muss vorsichtig überwunden werden.

Start

Bad Mergentheim, Marktplatz (206 m)
Koordinaten:
DG
49.490848, 9.773184
GMS
49°29'27.1"N 9°46'23.5"E
UTM
32U 555994 5482310
w3w 
///draht.ungestüm.locken

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Von Bad Mergentheim führt die E-Bike-Tour auf dem Radweg "Liebliches Taubertal" nach Igersheim. Dort überquert man den innerörtlichen Bahnübergang und fährt links der Bahnlinie bis Markelsheim. Hier den Ortskern durchqueren und weiter fahren gen Apfelbach, den Berg hinauf nach Herbsthausen. Dort die B 290 überqueren und nach Rot hinunter rollen. Hachtel und Wachbach folgen.

Auf dem Weg zurück nach Bad Mergentheim wird rechts ins Willinger Tal abgebogen. Durch den Oberen Bürgerwald geht’s hinauf zum Wildpark. Die Strecke setzt sich gen Roggenberg, durch die Weinberge und schließlich talabwärts nach Markelsheim fort. Dort erreicht man die Weingärtnergenossenschaft. Auf dem Radweg links der Tauber geht es zurück nach Igersheim und Bad Mergentheim.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bad Mergentheim ist mit der Bahn  zu erreichen.

Parken

Im Parkhaus "Am Schloss", Altstadtmitte oder am Bahnhof

Koordinaten

DG
49.490848, 9.773184
GMS
49°29'27.1"N 9°46'23.5"E
UTM
32U 555994 5482310
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///draht.ungestüm.locken
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Für die Tour mit zwei großen Anstiegen wird ein E-Bike empfohlen.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
38,5 km
Dauer
2:30h
Aufstieg
467 hm
Abstieg
467 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit faunistische Highlights

Statistik

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